Kahlschlag am Bahndamm - 3. Grundierung
Diese Woche blieb nicht so viel Zeit zum Bauen. Einerseits war das eine Folge der Wiesn, da mein Baukollege Michi verständlicherweise keine Lust hat, mit der U-Bahn über den Bahnhof zu unserem Clubheim zu fahren, und mir deshalb nicht helfen konnte. Andererseits hat auch die Firma Lenz ihren Beitrag dazu geleistet. Es trudelte nämlich ein Schnellzugwagen der Gruppe 29, 2. Klasse AB4üe-28/52, DB, Epoche 3a, ein. Beim Aufgleisen stellte sich allerdings heraus, dass das Drehgestell auseinanderfiel, weil es zu schlecht zusammengesteckt war. Kurzerhand haben wir also die Drehgestelle des neuen Wagens sowie der bereits vorhandenen Wagen ausgebaut und geklebt.
Nachdem die Bastelarbeit an den Schnellzugwagen erledigt war, konnte ich mit dem Grundieren beginnen. Dankenswerterweise sprang unser Gast Anja für Michi ein und half beim Streichen. Für die Grundierung haben wir handelsübliche Abtönfarbe aus dem Baumarkt verwendet. Da diese direkt aus der Flasche zu dickflüssig ist, wurde sie in einem Glas mit etwas Wasser so lange verdünnt, bis eine noch ausreichend deckende Konsistenz erreicht war. Die Farbe muss dabei nicht besonders präzise aufgetragen werden. Auch eine genaue Differenzierung zwischen Waldboden, Straße und Graben ist nicht unbedingt notwendig. Es sollen lediglich nach dem Beflocken keine weißen Stellen mehr sichtbar sein. Das Ergebnis seht ihr oben. Vor dem Anstrich haben wir außerdem noch ein Schlagloch in den Waldweg eingebaut. Dieses soll später mit Regenwasser gefüllt sein. Zum Schluss noch eine Stellprobe, bevor es in 14 Tagen mit dem Auftrag des ersten Streumaterials weitergeht.