Kahlschlag am Bahndamm - 4. Bodenbeläge und Begrasung
Das Gelände ist durchgetrocknet. Es kann also losgehen mit den Bodenbelägen. Wir fangen mit dem Waldweg an. Später soll an den Rändern Gräser aufgeschossen werden. Daher ist die Reihenfolge - erst Straße, dann Gräser - wichtig. Grundiert wird der Waldweg mit ModPodge.
Anschließend wird das Feld-/ Waldweg Streu von mininatur aufgetragen. Fixiert wird das Streu des Waldwegs mit einer Mischung aus Weißleim und Wasser.
Ganz ähnlich wird auch die Fläche, auf der die Fichten gestanden haben, behandelt. Zuerst großzügig ModPodge auftragen und dann mit Rindenmulch grob und fein bestreuen. Die Mischung lässt den Belag realistisch aussehen. Nach 20 Minuten Trockenzeit haben wir den Rindenmulch mit Haarspray besprüht und damit insbesondere den feinen Mulch, der nicht mit dem ModPodge in Berührung kam, fixiert.
Nach ca. 30 Minuten Trockenzeit wurden der Graben und die Straße vorsichtig abgesaugt, damit nicht zu viel Rindenmulch dort liegenbleibt. Etwas kann dort verbleiben. Wind und Regen verteilen die herabgefallenen Rückstände im ganzen Wald. Jetzt wird es Zeit für das ersten Begrasen. Wir setzen Grasflocken von 2 - 12 mm in den Farben Sommer, Spätsommer und Frühherbst ein. Erst die Mischung von unterschiedliche langen Fasern und den unterschiedlichen Farben lässt ein Grasfläche natürlich erscheinen. Beim Auftragen sollte man darauf achten, die unterschiedlichen Gräser ungleichmäßig aufzutragen,
Über den Entwässerungsgraben wurde noch schnell eine Brücke aus Holzbohlen gebaut. Später soll von dieser Brücke ein Trampelpfad hinüber zur Bank und Bildstock entstehen. Der Entwässerungsgraben wurde mit feinem Streu Erde ausgekleidete.
Am Ende dieses Basteltages ist ein Großteil der Fläche mit einer ersten Grundierung aus verschiedenen Streus und Grasflocken bedeckt. Noch wirkt alles recht monoton und die Übergänge von Wiese zu Waldboden sind noch scharf abgegrenzt. Aber dies wird sich mit dem nächsten Basteltag Anfang November ändern.